Auszeit – Ihr persönlicher Lockdown!

Auszeit - Ihr persönlicher Lockdown!
Auszeit - Ihr persönlicher Lockdown!

Auszeit – Ihr persönlicher Lockdown!

Viele Menschen haben den Gedanken, sich eine Auszeit verdienen zu müssen. Stets sind wir bestrebt, alles zu geben, denn in der Regel sind wir dazu erzogen worden. Gerade jene, die in Deutschland aufgewachsen sind, unterliegen strengen gesellschaftlichen Regeln. Wir haben nicht faul zu sein, sondern jeden Tag alles zu geben. Wir sind verlässlich, liefern stets Qualität ab, und sind, sofern möglich, Tag und Nacht verfügbar. Genau so bekommen wir es eingetrichtert, denn nur wer stetig arbeitet und fleißig ist, hat alles richtig gemacht. Leider kommt das große Erwachen bei den meisten dann irgendwann, und zwar meist dann, wenn nichts mehr geht. Wenn der Leistungsdruck ins Unermessliche gestiegen ist und der Druck uns schier wahnsinnig macht. Wenn der Körper NEIN sagt und irgendwann erschöpft aufgibt. Auszeit - Ihr persönlicher Lockdown! Weshalb aber fällt es uns so wahnsinnig schwer, einfach einmal nichts zu tun? Fehlt uns einfach nur die Erlaubnis dazu, die wir uns selbst nicht geben? Es ist schon fatal, wenn man bedenkt, wie schrecklich das für unseren Körper sein muss. Wieso sollte man immer wieder Ruhezeiten in den Alltag einbauen, oder besser sogar noch regelmäßig eine Auszeit nehmen? Was für mich eine Auszeit ist und wie ich diese für mich nutze? Was tue ich und was tue ich nicht, das sind die entscheidenden Fragen dabei. Wenn ich bewusst eine Auszeit wähle, dann versuche ich, absolut nichts zu tun. Zugegeben, es fällt mir nicht leicht, weil ich mich meinen Klienten und Kursteilnehmern oft verpflichtet fühle, doch tief in mir weiß ich, dass es wichtig ist. Sich mit Nichts zu beschäftigen, ist für viele Menschen schwer, denn wenn sie Urlaub machen, dann packen sich die meisten ganz viel Beschäftigung in den Tag. Man erledigt dann all die Dinge, für die man während der Arbeit keine Zeit hat. Manche beginnen damit, sich weiterzubilden, buchen Kurse und Seminare und füllen den Kopf mit weiterem Input, obwohl auch unser Geist einmal Ruhe bräuchte. Viele denken, das diese Seminare ja zum Spaß sind und uns Erholung schenken, doch wenn man es übertreibt, und ich kenne da viele, erfolgt genau das Gegenteil. Die Überforderung steigt weiter an.

Wie aber gelingt es uns nun, nichts zu tun. Den Geist schweifen zu lassen, einfach mal wie eine Katze herumzuliegen und nur im äußersten Notfall den Kopf zu heben. Es braucht für viele die Erlaubnis, weil wir es so nicht gelernt haben. Was aber bedeutet es nun, nichts zu tun? Für mich ist es eine Auszeit aus meinem Alltag. Ich erlaube mir nicht, auf Social Media zu sein und nicht im 10 Minuten Takt meine eMails abzurufen. Am besten gelingt es mir, wenn ich alles ausschalte, so dass ich überhaupt nicht in Versuchung komme. Es ist unglaublich entspannend, sich einfach einmal ins Gras zu legen und die Wolken am Himmel zu beobachten. Den Geist schweifen zu lassen, ohne Lösungen finden zu müssen. Es tut wirklich gut, und im Grunde genommen ist es sehr schade, dass wir das nicht öfter tun, denn meine Erkenntnis dabei ist: Wenn ich schon seit langer Zeit nach einer Lösung suche und ständig darüber nachdenke, passiert in diesen Momenten des losgelösten Geistes Eines: Die Antwort ist ganz plötzlich da! Ohne mein Zutun, einfach so.

Mein Tipp an dich: Solltest du bald Urlaub haben, oder das Gefühl haben, dass alles zu viel wird, dann gehe einfach mal ganz bewusst aus der Zeit. Gönne dir ein paar Tage ohne Ablenkung, nur für dich. Du darfst das, denn all die Arbeit und all das, von dem du denkst, dass es so wichtig ist, ist auch später noch da. Versprochen!

Genieße diese Zeit mit dir bewusst, und du wirst merken, dass die Akkus nach einer Ruhephase wieder viel voller sind..

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