Herzenspfade! Wenn die Welt am Morgen noch in Ordnung ist!


Der Himmel ist strahlend blau und ich mache noch ein Foto von meiner Süßen, obwohl sie das irgendwie überhaupt nicht mehr mag. Nichts ist so wichtig, als Zeit mit sich und seinen Liebsten zu verbringen, und ich bin wirklich froh, dass ich unterwegs bin. Ich liebe es, diese langen Wege gemeinsam, weil es mir immer wieder bewusst macht, wie wunderbar mein Leben ist. Ich kann es so gestalten, wie es möchte, weil ich mir den Freiraum immer und zu jeder Zeit nehmen kann. Ich habe eine Arbeit die ich liebe, und ein Leben, das wirklich sehr gut ist. Es passt alles, meine Welt ist heil und genauso fühle ich es. Nur noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und dann die Feiertage genießen. Ich liebe diese Zeit zwischen Weihnachten und Heilig Drei König, Safi ist aufgeweckt, aufgedreht, fast so, als würde sie jede Sekunde dieses Tages auskosten wollen. Jetzt, im Nachhinein kommt es mir so vor, als wusste sie bereits, dass es der letzte Tag sein wird, den sie so unbeschwert und unbekümmert verbringen kann. Nur ich, ich ahne nichts. Ich registriere zwar ihren intensiven Blick und auch den Wunsch, dass ich mich ihr ganz widmen soll, doch ist es mir noch wichtig, ihre Jahresbotschaft für 2017 zu übermitteln, was ich dann auch tue. Sie fordert mich unentwegt, aber nicht nur mich, sondern auch meinen Mann. Ständig fordert sie Aufmerksamkeit. Wenn ich so darüber nachdenke, dann war das schon sehr auffällig, doch wie so oft in unserem Leben, neben wir diese Kleinigkeiten nicht wirklich ernst. Es ist das drumherum, was oft viel wichtiger ist. Irgendwann gebe ich nach und wir fahren mit einer Freundin gemeinsam an einen wunderschönen Ort zum Spazierengehen, auch weil die Menschen langsam damit beginnen, Silvesterknaller zu werfen und unsere Hunde hier wirklich sehr empfindlich sind. Die Natur ist traumhaft und die Sonne wirft langsam ihre Schatten. Unsere Hunde toben und haben so richtig Spaß. Safi spielt und rennt und ist so glücklich. Ich sehe meine Süße, wie sie lachend auf mich zugelaufen kommt, so unbeschwert und voller Freude, dass mir das Herz aufgeht, weil mich diese Momente einfach glücklich machen. Dieses Bild hat sich in mein Herz geprägt und es ist auch heute noch das Bild, das ich habe, wenn ich an diesen Tag zurückdenke. Reinste und pure Freude, wahres Glück. Als wir wieder Zuhause sind und sie gefressen hatte, hat sie immer noch die volle Aufmerksamkeit gesucht. Ich weiß gar nicht, ob sie an diesem Tag überhaupt einmal geschlafen hat. Ich bin sicher, dass sie wusste, was kommt. Nur ich nicht. Ich habe immer noch nichts gespürt. Ich war damit beschäftigt, in mein Büro zu gehen und ein Rauhnacht Ritual durchzuführen. Kurze Zeit später meinte mein Mann, dass mit Safi etwas nicht stimmt. Als ich sie sehe, kann ich es überhaupt nicht glauben, wo ist der lustige und aktive Hund, den ich vor einer halben Stunde verlassen hatte. Sie wirkte blass und der Blick war anders, komisch. Nach Überprüfung der Schleimhäute weiß ich, dass ich handeln muss, sie sind blass. Ich weiß, dass das nicht lustig ist und oft auch was Schlimmes bedeuten kann. Der Kreislauf ist total im Keller und sie schafft kaum den Weg zum Auto, so kaputt ist sie. Ich überlege noch, was es sein könnte, eine Infektion oder Ähnliches? Bin fest davon überzeugt, dass eine Infusion helfen wird, den Kreislauf in Schwung zu bringen. Unsere Blicke treffen sich im Rückspiegel und ich höre noch, wie sie sagt: »Es ist ernst. Es geht mir nicht gut.« Doch auch jetzt bin ich noch fest davon überzeugt, dass es nicht so dramatisch wird, weil ich es einfach nicht spüren möchte. Meine Tierärztin sieht das anders. Sie ist in totaler Sorge und meint noch zu mir: »Das gefällt mir nicht. Ich denke, es ist ein Milztumor, der in die Bauchhöhle blutet.«Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen
Liebe Beate,
vor ca. 13 Jahren habe ich bei dir die Tierkommunikation erlernt. Oft treibt einem das LEben aber in eine andere Richtung sodass ich es etwas aus den AUgen verloren habe.
Nun ist mit 13 Jahren meine Hündin Cara verstorben. AUch irgendwie ziemlich plötzlich. Und ich habe mich wieder auf verschiedene DInge besonnen, die ich aus den AUgen verloren hatte.
In diesem Zusammenhang bin ich zufällig über dein Buch *Herzenspfade* gesolpert und wusste. ” ich möchte das unbedindt lesen!” Nun kam es vor ein paar Tagen an und ich habe angefangen es zu lesen.Schon auf der esten seite sind die Tränen nur so gelaufen!! und gelaufen.. und gelaufen…Da denkt man nach vier Monaten und verschiedenster Abschiedsrituale das es in ORdnung ist; nur um Dann zu merken das es das nicht ist!
ICh möchte dir herzlichst dafür danken das du dieses Buch geschrieben hast! Es ist schwer aber ich merke auch wie wichtig es ist deine Worte und die von Safi zu lesen. Es gibt mir eine innere Ruhe, einen Frieden, ein gehalten werden und eine MÖglichkeit damit um zu gehen. AUch zu wissen, zu merken man ist nicht alleine und vielen geht es so und jeder ist anders.. Dies alles ist sehr tröstlich!
Dein Buch ” wann darf ich dich gehen lassen!” Hat uns bei unsrem letzten Weg auch sehr viel unterstützung gegeben. Auch und vor allem für meinen 13 jährigen SOhn war es sehr wertvoll deine WOter und Tipps zu lesen. Manches hat er umgesetzt sogar! Denn auch Kinder sind oft viel stärker mit den Tieren verbunden als man von außen oft meinen würde und brauchen unsere Unterstützung umso mehr. Was aber oft auch nicht so einfach ist wenn man die Unterstützung selber braucht. Da sind dann solche Bücher wie die deinen einen unglaublihe Bereicherung. Liebe Beate herzlichen Dank für deine tolle arbeit!
MIt lieben Grüßen
Saskia Perlt