Wenn sich Druck und Stress auf unsere Tiere auswirken

Wenn sich Druck und Stress auf unsere Tiere auswirken
Wenn sich Druck und Stress auf unsere Tiere auswirken

Wenn sich Druck und Stress auf unsere Tiere auswirken

Liebe Freunde, ich bin sehr dankbar, dass meine Menschenfreundin mich heute wieder einmal zu Wort kommen lässt, denn heute möchte ich mir dir über Druck und Stress sprechen. Es ist ein menschliches Phänomen und ich verstehe es nicht so sehr. Ich kann nicht begreifen, warum ihr es euch oft selbst so schwer macht. Ich beobachte das auch an meiner Gefährtin, denn sie ist ein Meister darin, Druck zu erzeugen und Stress aufzubauen. Ich zeige das ganz deutlich, indem ich beim Spaziergang wild umherspringe, keine Struktur habe und an der Leine ziehe. Möglicherweise kennst du das auch von deinem Hund, und dann solltest du dich fragen, wie oft du am Tag etwas MUSST und dich von Terminen antreiben lässt. Ich habe dir ja schon öfter von meinem Urlaub berichtet, und die Erfahrung, die ich dort gemacht habe. Es war einfach wunderbar, dieses entspannte Miteinander zu erleben. Wenn sich Druck und Stress auf unsere Tiere auswirken Ich weiß, dass der Alltag von euch Menschen oft sehr vollgepackt ist und ihr glaubt, so vieles erledigen zu müssen, und hier fängt das Dilemma schon an. Das alles passiert, weil ihr mit euren Gedanken ständig bei irgendwelchen Aufgaben seid, die noch in der Zukunft liegen, anstatt euch auf das zu konzentrieren, was gerade im Augenblick passiert. Wenn du mit deinem Hund unterwegs bist, dann bist du mit deinem Hund unterwegs. Wenn du mit deinem Pferd ausreitest, dann reitest du mit deinem Pferd aus. Wenn du deine Katze streichelst, dann tust du genau dies und sonst nichts. Beobachte deine Gedanken und sei ehrlich zu dir selbst. Wie oft schweifst du ab und überlegst, was später noch zu erledigen ist. Genau in diesem Moment, wenn deine Liste möglicherweise noch sehr lang ist, sammelt sich die Energie in deinem Körper, zumeist im Bauchraum. Das fühlt sich für die meisten wie ein Knoten an und das ist Druck. Wenn du jetzt anfängst, auch noch schneller zu atmen, oder schlimmer noch, die Luft anzuhalten, also nicht mehr richtig zu atmen, dann entsteht daraus auch noch Stress. Diese Energie ist für jedes Tier spürbar, ob du das möchtest oder nicht, weil du darauf keinen Einfluss hast. Wir spüren das! Immer! Und wenn das zuviel wird, dann reagieren wir darauf. Jeder für sich auf seine Art und nicht immer gefällt euch das Resultat. In der Regel versucht ihr, uns dann zu korrigieren, doch das Problem an der Geschichte ist, dass unser Verhalten ein Resultat eurer Energie ist. Das macht es für uns wirklich nicht einfach und irgendwo braucht euer Energiestau bei uns ein Ventil, um wegzugehen. Ich würde mich an dieser Stelle am Liebsten davon freilaufen und darum ziehe ich ganz extrem an der Leine. Bei deinem Begleiter mag ein anderes Phänomen zum Vorschein kommen. Da wir alle unterschiedlich sind, ist es bei jedem etwas anderes.

Ich verstehe nicht, was so schwer daran ist, im Augenblick zu leben und den Moment zu genießen. So vieles geht achtlos an euch vorbei, weil eure Gedanken ständig umherwandern. Das ist so schade, denn ihr verpasst dadurch wundervolle Momente mit euren tierischen Freunden, oder wenn du mit keinem Tier zusammenlebst, mit deiner Umwelt. Es ist ein Training der Achtsamkeit, das dir möglicherweise helfen würde, das zu verändern. Bleibe mit deinen Gedanken im JETZT, denn wenn du isst oder spazieren gehst, tust du in diesem Moment genau das, und in der Regel kannst du auch nichts anderes tun. Deshalb verstehe ich auch nicht, warum die Gedanken ständig um die Zukunft kreisen. Beobachte dich und achte darauf, dass du bei dir bleibst und nicht abschweifst. Solltest du gestresst sein, dann halte kurz inne und atme. Atme tief in deinen Bauch und stell dir vor, wie die überschüssige Energie über deine Fußsohlen in die Erde fließt. Glaube mir, das hilft. Und jetzt kommt das Schwierigste, zumindest ist es meine Erfahrung, die ich mit meiner Menschenfreundin habe. Für sie scheint es echt ein Problem zu sein. Hör auf, dich ständig unter Druck zu setzen, indem du etwas MUSST! Was bedeutet das überhaupt, ich verstehe es nicht?! Warum das Wort MÜSSEN, wenn das, was du tun solltest oder willst, du dir selbst auferlegt hast? Ich meine damit, es war doch deine Entscheidung, genau das zu tun. Ich hoffe du verstehst, was ich damit sagen möchte. Du legst fest, was in deinen Tagesablauf hineingepackt wird. Bleibe im Moment, im Jetzt und das Wort MÜSSEN hat keinerlei Bedeutung mehr für dich. Mit dieser kleinen Veränderung wirst du deinem tierischen Freund helfen entspannter zu sein, und dadurch tritt auch bei dir Entspannung ein.

Viel Freude bei der Umsetzung

Eure Ylvi

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