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Verlustängste! Worin liegt der Ursprung?

Verlustängste! Worin liegt der Ursprung?

Verlustängste! Worin liegt der Ursprung?

Ängste sind uns allen nicht unbekannt und fast jeder Mensch darf sich im Laufe seines Lebens seinen Ängsten stellen. Sie sind so unterschiedlich wie häufig, doch wenn wir den Ursprung einer Angst ergründen möchten, kommen wir immer wieder bei Verlustängsten an. Verlustangst bedeutet vieles, doch gerade wenn es um unsere Haustiere geht, steht die Angst, sein Tier zu verlieren, im Vordergrund. Allein die Vorstellung, dass der tierische Freund unheilbar krankKörperfühlen bei Tieren ( Broschiert ) werden könnte oder ganz plötzlich verstirbt, ist unbeschreiblich groß. Manche verspüren regelrecht Panik, allein beim Gedanken daran. Aber weshalb überfallen uns solche Gefühle und worin liegt der Ursprung? Liegt es daran, weil wir unbewusst oder bewusst wissen, dass wir das Leben nicht kontrollieren können, auch wenn wir so oft annehmen, das dem so wäre? Könnte der Ursprung in Erfahrungen und vergangenen Erlebnissen liegen? Ich persönlich glaube, dass sowohl das eine wie auch das andere eine große Rolle spielt.

Ich würde mich selbst nun nicht als ängstlichen Menschen bezeichnen und Verlustängste waren mir lange Zeit fremd. Dennoch kann ich mich an eine Situation erinnern, in der ich aus dem Nichts von einer Panik erfasst wurde. Verlustängste! Worin liegt der Ursprung? Meine Hündin Safi lag friedlich vor mir auf dem Boden, als mich der Gedanke, dass mit ihr etwas Schlimmes passieren würde, förmlich überrollte. Mein Atem beschleunigte sich sehr stark und in meiner Brust wurde es eng. So etwas hatte ich vorher noch nie erlebt. Ich weiß noch, dass ich panisch meinen Mann aufsuchte und ihn fragte, ob er das Gefühl hätte, dass mit unserer Safi etwas Schlimmes passiert. Obwohl er mich zu beruhigen versuchte, ging dieses Gefühl über eine Woche nicht weg. Ich weiß noch, dass ich dem Ursprung auf den Grund gehen wollte, und so suchte ich in mir danach. Eine Erklärung war, dass die Tochter meiner Cousine kurz vorher ganz unerwartet verstarb und ich diese Geschichte nicht verarbeitet hatte. Eine andere Erklärung lag in einem Buch, das ich gerade zum Thema KrankheitenBlog: Tierbesistzer machen ihre Tiere krank schrieb und mir bewusst wurde, dass es ein Kapitel zum Thema Angst um unser Tier geben musste.

In unserem Fall hat sich die Angst im Nachhinein als berechtigt herausgestellt, weil Safi vier Wochen später innerhalb von 24 Stunden starb. Ich weiß heute, dass ich den Beginn der Erkrankung gespürt hatte, und dennoch bin ich froh, dass ich das damals nicht so einordnen konnte. Ich hatte nämlich das zweifelhafte Glück, dass ich die letzten vier Wochen mit meinem Engelchen ohne Ängste verbringen konnte, denn auch, wenn wir von der Erkrankung gewusst hätten, wäre der Ausgang der gleiche gewesen.

Dieses Erlebnis hat dennoch etwas in mir verändert, denn wenn es um Ylvi geht und ich vor der Entscheidung stehe, mit ihr einen Tierarzt aufzusuchen, dann spüre ich, wie diese alte Angst hervorkommt. Unbegründet, aber dennoch ist sie da. Ich merke, dass ich Angst davor habe, zu unserer Tierärztin zu gehen, weil sie mir eine unangenehme Nachricht mitteilen könnte. Das fühlt sich total schräg an, zumal Ylvi mir vorher versichert, dass nichts Dramatisches ist. Mich beruhigt das aber nur bedingt. Ich habe mich schon oft gefragt, weshalb ich immer wieder in dieses Muster falle und Schnappatmung bekomme, wenn ich nur an den Tierarztbesuch denke. Sie können sich bestimmt vorstellen, wie gerne Ylvi dadurch zum Tierarzt geht, denn meine Angst und Unsicherheit überträgt sich natürlich 1:1 auf Ylvi. Und gerade, wenn ich hier so schreibe, wird mir bewusst, dass es um Kontrolle geht. Ich habe sie nicht und genau darum geht es wohl. Wir dürfen lernen zu erkennen, dass wir uns in unsere Emotionen hineinfallen lassen können, und auch, wenn wir tief fallen, so werden wir am Ende aufgefangen und fühlen uns gut. Man nennt das „sich hingeben und vertrauen“. Der andere Weg wäre, sich von unseren Emotionen beherrschen zu lassen, aber das kann niemals der richtige Weg sein.

Auf meinem YouTube KanalTierTalk.com auf YouTube habe ich ein Video »Auf ein Gespräch – Verlustängste was tun?« mit Sonja Tschöpe aufgenommen. In diesem Video finden Sie auch eine Übung, die Sie dabei unterstützen kann, Ihre Verlustängste loszuwerden.

» https://youtu.be/ApiqY00x1xg

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